Christsein ist keine Form des Konsumierens

Dr. Carsten Rentzing, Bischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens wird im aktuellen (und immer sehr lesenswerten Magazin) 3E unter anderem darüber befragt, was es ganz praktisch braucht, damit Kirche mit ihrer Verkündigung Menschen erreichen kann. Sein Antwort dazu möchte ich euch nicht vorenthalten:

Dadurch, dass wir unser Christsein nicht als eine Form des Konsumierens verstehen: ‚Ich bin Christ, also gehe ich sonntags in die Kirche, und dort hat mich der Pfarrer zu erbauen. Und dann gehe ich nach Hause und komme eine Woche später wieder.“ Natürlich braucht der Einzelne einen Ort der Auferbauung, an dem er selbst geistlich gestärkt wird. Aber: Das Christsein besteht doch eigentlich darin, selber mit seinem Leben, mit seinem Reden Verkündiger des Evangeliums zu werden. Wir werden einerseits Schüler, aber auch Nachfolger; wir treten selber in die Fußstapfen. Und wir müssen auch Gemeindeglieder dazu bringen, in diese Fußstapfen zu treten.

Magazin 3E 3/2016 S, 8f

 

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